Die besten Energiespartipps für Ihr Zuhause

    Auch Privathaushalte können selbst für Entlastung sorgen, wenn sie Energiesparhinweise befolgen. Wir haben eine Reihe an Tipps für Sie zusammengestellt.  

    EnSikuMaV und die „1- oder 2-Grad-Regel“ 

    Auch kleinere Veränderungen können massive Auswirkungen haben. Deswegen hat die Bundesregierung die Kurzfristenergieversorgungssicherungsmaßnahmenverordnung (kurz: EnSikuMaV) erlassen. Sie verpflichtet Energieversorger wie uns dazu, Kunden und Verbrauchern Hilfestellung beim Einsparen von Energie zu gewährleisten – zum Beispiel durch Tipps, wie sich durch Senkung der Raumtemperatur Energie sparen lässt.  

    Dafür bietet sich die 1- oder 2-Grad-Regel an. Sie zeigt, dass selbst kleine Temperatursenkungen über das Jahr hinweg große Entlastungen bewirken können – vor allem bei einem hohen Grundpreis. Ein Rechenbeispiel belegt das ganz deutlich: 

    Gehen wir von einer Wohnfläche von 100 m2, einem Jahresverbrauch von 12.000 kWh (circa 22 Grad Celsius Durchschnittstemperatur) und Kosten von 25 ct/kWh aus, wie es in der kommenden Heizperiode 2022/23 laut Prognosen* durchschnittlich der Fall sein wird. Rechnet man mit diesen Werten weiter, ergibt sich einen Heizkostenbetrag von 3.000 Euro pro Jahr. Wird die Raumtemperatur bei diesen Kosten um nur ein Grad gesenkt, ergibt sich bereits eine Ersparnis von 180 Euro. Bei zwei Grad sind es bereits 349,20 Euro. Die Temperatur im Wohnraum läge in unserem Beispiel nun noch immer bei 20 Grad. Schon kleine Veränderungen können auf lange Sicht also einen beachtlichen Unterschied ausmachen. 

    Die „1- oder 2-Grad-Regel“

    Diese Grafik verdeutlicht das Einsparpotenzial für Haushalte mit verschiedenem Verbrauch und verschiedenen Wohnflächen. Das Ergebnis zeigt: Auch kleine Temperaturunterschiede bringen auf lange Sicht große Ersparnisse bei den Heizkosten.  

    *Erläuterung der zu Grunde gelegten Preise: Der bundesweite Durchschnittspreis der vergangenen Heizperiode 2021/2022 für private Haushalte beträgt laut dem statistischen Bundesamt 6,38 ct/kWh. Für die Heizperiode 2022/2023 liegt der prognostizierte Endkundenpreis auf Basis derzeitiger Verbraucherpreise innerhalb des Vergleichportals Verivox bei 25 ct/kWh.

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    Die besten Energiespartipps für Ihr Zuhause 

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    Häufige Fragen:

    Wie kann ich angesichts der hohen Preise am besten Energie sparen?

    Die Bundesregierung hat in diesem Jahr mehrere entlastende Maßnahmen umgesetzt (z.B. die Abschaffung EEG-Umlage auf den Strompreis seit 1. Juli 2022), um die Haushalte zu entlasten. Zugleich hat sie weitere Entlastungsschritte wie die Senkung der Mehrwertsteuer auf Gasprodukte von 19 auf sieben Prozent angekündigt. Dennoch bleiben die steigenden Preise eine Herausforderung.

    Eine Möglichkeit, den steigenden Kosten entgegenzuwirken, ist das Energiesparen. In unserem Energy Hub finden Sie in unterschiedlichen Artikeln viele Tipps, wie Sie Ihren Energieverbrauch senken können:

    Die Bundesregierung hat in diesem Jahr mehrere entlastende Maßnahmen umgesetzt (z.B. die Abschaffung EEG-Umlage auf den Strompreis seit 1. Juli 2022), um die Haushalte zu entlasten. Zugleich hat sie weitere Entlastungsschritte wie die Senkung der Mehrwertsteuer auf Gasprodukte von 19 auf sieben Prozent angekündigt. Dennoch bleiben die steigenden Preise eine Herausforderung.

    Eine Möglichkeit, den steigenden Kosten entgegenzuwirken, ist das Energiesparen. In unserem Energy Hub finden Sie in unterschiedlichen Artikeln viele Tipps, wie Sie Ihren Energieverbrauch senken können:

    Sollte sich Ihr Energiepreis in letzter Zeit aufgrund der aktuellen Energiekrise erhöht haben, lohnt es sich, den eigenen Abschlag entsprechend anzupassen. So können Sie vorbeugen, dass Sie bei Erhalt Ihrer Jahresabrechnung eine Nachzahlung leisten müssen. Übrigens: Wenn sich bei der Jahresabrechnung herausstellt, dass Sie durch einen zu hohen Abschlag zu viel bezahlt haben, dann erhalten Sie selbstverständlich eine entsprechende Rückzahlung.

    Unser Tipp: Als Shell Energy Kunde können Sie Ihren Abschlag eigenständig über unser Kundenportal anpassen. Dabei haben Sie die Möglichkeit, den Abschlag ausgehend vom aktuellen Betrag um bis zu zehn Prozent nach oben oder nach unten anzupassen.

    In der aktuellen Situation lohnt es sich mehr denn je, die eigenen Zählerstände – und somit den eigenen Energieverbrauch – im Blick zu behalten. Wenn Sie monatlich Ihren Zählerstand erfassen, können Sie genau im Blick behalten, wie viel Energie Sie pro Monat verbraucht haben. So können Sie beispielsweise auch nachvollziehen, ob Ihre Energiesparmaßnahmen im vergangenen Monat erfolgreich waren.

    Ein weiterer Vorteil: Wenn Sie Ihre Zählerstände oft und regelmäßig erfassen, können wir als Versorger den monatlichen Abschlag Ihrem tatsächlichen Verbrauch anpassen.

    Tipp: Als Shell Energy Kunde können Sie Ihre Zählerstände jederzeit in unserem Kundenportal übermitteln.

    Shell Energy Kundenportal

    Haben Sie noch weitere Fragen? Melden Sie sich in unserem Kundenportal an und erhalten Sie Antworten auf treibende Fragen sowie Einsicht in Ihren individuellen Tarif.

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    * Bundesweiter Durchschnittpreis vergangene Heizperiode 2021/2022: Das Statistische Bundesamt hat einen durchschnittlichen Endkundenpreis für private Haushalte in Höhe von 6,83 Cent pro kWh im 2. Halbjahr 2021 festgestellt. Bundesweiter Durchschnittpreis kommende Heizperiode 2022/2023: Gemittelter prognostizierter Endkundenpreis auf Basis derzeitiger Verbraucherpreise für Bestandskunden und Neukunden. Annahme: Derzeitiges Preisniveau für Neukunden wirkt im Verlauf der kommenden Heizperiode auf Bestandskunden-Preise (Quellen: Vergleichsportal Verivox Neukunden = 34,1 ct/kWh; Bestandskunden = 20,44 ct/kWh)